25.01.2010
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Unter verschiedenen Pseudo-Namen - Rita Müller, Dominik Aner,
Benedikt Iner, Gustav Sojowe, ... Seit Jahren immer wiederkehrend, der
Versuch, anonym mit dem Institut für Graffiti-Forschung
in Kontakt zu treten. Zur Info: Wir leiten anonyme e-mails direkt an unseren Anwalt weiter. Unter den unten angegebenen Links findet man Bilder ohne
dokumentarischen oder fotografischen Wert, die keinerlei
Beleg für Urheberschaften darstellen.
Meine Sympathie für Teile der
Wiener Sprayer-Szene ist nach einigen negativen Erlebnissen stark gesunken.
Wir kennen die Lügen, mit denen versucht wird, gegen uns Stimmung zu
machen. Eine davon: das ifg gibt Informationen an die Polizei weiter,
was in den drei Jahrzehnten meiner bisherigen Arbeit kein einziges Mal
vorgekommen ist! Im übrigen auch nie verlangt wurde. Meine
wissenschaftliche Arbeit wird transparent geführt und steht jedem der
sich informieren möchte zur Verfügung. Über die graffiti edition sind
alle unsere Publikationen zugänglich:
http://www.graffitieuropa.org/edition.htm . Es gibt also, was
meine Arbeit betrifft, keinerlei Geheimnisse. Die Arbeiten sind in
vielen öffentlichen Bibliotheken vorhanden und werden über den
regulären Buchhandel vertrieben.
Manche Graffiti-Aktivitäten lassen sich nicht
beschönigen oder hinwegdiskutieren, siehe dazu auch meine
Kommunikation mit einer Familie aus Leipzig:
http://www.graffitieuropa.org/news/307.htm . Wie sich der Umgang mit drei besonders
unangenehmen Wiener Typen, die unter SOLO, LUXUS, MURLATATÜRK, TAPS, MOSES, OAGs, etc. ...
in Erscheinung treten, zukünftig gestaltet, ist in Diskussion. Jedenfalls sind
die nötigen Materialien beim ifg-Anwalt deponiert und können jederzeit
öffentlich gemacht werden. Mit der Anonymität der Genannten ist es
ohnehin nicht weit her, sie filmen sich am helllichten Tag bei ihren
Spray-Aktionen in Yards, schreiben Drohungen gegen mich auf
U-Bahn-Waggons und lassen sich auch noch fotografieren dabei.
Drogenkonsum kann nicht die einzige Erklärung für das Verhalten sein. Sie verbreiten ihren Unfug öffentlich in
Internet-Foren und auf youtube. Mit derselben Dreistigkeit, Frechheit
wurde aber auch schon versucht, rechtliche Vertretung beim ifg einzufordern.
Warum diese Typen nicht längst aus dem Verkehr gezogen sind, ist
rätselhaft. Die stilistisch meistens langweiligen SOLO- und LUXUS-Perseverationen sind kein Aushängeschild
der künstlerisch orientierten Graffiti-Kultur und würden niemanden
fehlen. Leere Signifikanzen - wenn Baudrillard recht hat - dann
in diesem Bezug. Markenzeichen, die auf nichts verweisen!
SOLO: Ich hatte vor einigen Jahren ein längeres Gespräch
mit einem Jüngling, vom Aussehen her baby-faced und kleiner von
Statur. Er sprach mich auf das Institut für
Graffiti-Forschung an und ich versuchte ihm in anfangs meinerseits freundlicher
Kommunikation die Graffiti-Forschung zu erklären. Erklärte ihm auch
die Rolle von
www.graffitieuropa.org als international erstgereihter
Informations-Seite zum Thema. Sinnlos. Als nach einer Viertelstunde
Gespräch immer noch nichts anderes von ihm kam, als die stereotype
Frage "WARUM MACHEN SIE DAS ???", wurde klar, dass hier offenbar ein
Krankheitsbild vorliegt.
In der Graffiti-News 262 habe ich erstmals darauf aufmerksam
gemacht, dass Belästigungen, damals auch telefonisch, mit
Rufnummerunterdrückung, erfolgen, siehe:
http://www.graffitieuropa.org/news/262.htm , dort auch ein Beweis
dafür, dass sie Fotos von der ifg-Internet-Seite entwenden, bearbeiten
und dann veröffentlichen.
26.1.: Nachtrag:
Um das ein für allemal klarzustellen: wenn jemand eine S-Bahn oder
U-Bahn bemalt und sich dann darüber wundert oder gar beschwert, wenn
das dokumentiert wird. ... und auch noch glaubt er hätte jedes
Recht in frecher und dummer Art Fotos zu verlangen und sich ANONYM auf
die Urheberschaft beruft - dann sollte er möglichst bald einen Psychiater kontaktieren ...
Wie
überall, so auch beim ifg: "wie man in den Wald hineinruft ...
usw.".
Wie das im Falle angenehmer und normaler Kommunikation abgehandelt
wird ist ersichtlich auf:
http://www.graffitieuropa.org/news/274.htm - BINGS. Viele Leute rufen inzwischen an, um mir mitzuteilen, dass
besonders interessante Züge unterwegs sind oder schicken Beiträge für die Graffiti-Enzyklopädie. Unzählige Künstler haben
bisher bei
klarem Nachweis der Urheberschaft Fotos erhalten. Die Dokumentation wird
also mit Interesse wahrgenommen, verfolgt und gewürdigt. Mit bis zu
2.000 täglichen differenzierbaren Visitors und 50.000 täglichen Hits haben wir eine Reichweite,
von der die Kinder-Internetseiten, die selbsternannten großen und
noch größeren Webseiten ohnehin nur träumen können. Und jene, die
nur in irgendwelchen Foren und blogs in Erscheinung treten,
sind sowieso verloren - es gibt dort keine Anonymität, auch wenn sie
vorgetäuscht wird, um Leute und Material anzulocken.
Unten ein neuerlicher Auswuchs: diesmal sogar vielfach anonymisiert,
ein anonymer angeblicher Vertreter von anonymen Urhebern fragt an???
----- Original Message -----
From: "gustav Sojowe" <gustav.sojowe@web.de>
To: <graffiti@chello.at>
Sent: Monday, January 25, 2010 2:26 PM
Subject: [Spam] Fotos
Sehr geehrter Herr Siegl,
ich wurde von Urhebern verschiedener Graffiti beauftragt, Sie zu
kontaktieren und nach den Fotos zu fragen.
Als Beweis der Urheberschaft habe ich nachfolgend einige
Nachtaufnahmen per sendspace.com hochgeladen und an Ihre Adresse
versandt. Ich hoffe Sie verstehen meine anonyme Vorgehensweise.
Es handelt sich um folgende Bilder:
News Nr. 307/09 08.12.2009 "end2end im Praterstern"
News Nr. 265/09 Bild 2,3,4 und 6
News Nr. 303/09 08.11.2009 S-Bahn Axon
News Nr. 310/09 26.12.2009 rgr "bitte stehen lassen" und das oberste
rgr
Mit freundlichen Grüßen
Hier die Links, falls es jemanden interessieren sollte:
Download Link:
http://www.sendspace.com/file/hljgxv
Download Link:
http://www.sendspace.com/file/d8hktm
Download Link:
http://www.sendspace.com/file/cvq5va
Download Link:
http://www.sendspace.com/file/f2x031
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