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Graffiti und Street-Art: News Nr. 254/08

©Institut für Graffiti-Forschung, 0043 699 8139 0029,
Originalgröße der Abbildungen: 4 - 12,3 MegaPixel,
Presse-, Verlags- und Fotoservice: http://graffitieuropa.org/foto.htm
neu: Graffiti-Museum Wien - www.graffitimuseum.at  

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2008-09-26 - Straßenkunst der besonderen Art - der "Volxkünstler" Rudi Hübl verwertet in seinen Arbeiten
Plakatabfälle und "veredelt" damit Produkte der Alltagskultur - im Bild der StreetArtUmbrella Nr. 33
 

 

 

 


2008-09-25 - Wahlkampfdokumentation NR-Wahl 2008 - http://www.graffitieuropa.org/wahl08/index.htm


 

 

 

 





2008-09-25 - Dokumentation "Wohnen in Wien"
 

 

 

 



2008-09-25 - großflächige Street-Art-Interventionen auf ÖVP-MOLTERER-Wahlplakaten - Graffiti-Dokumentation - NR-Wahl 2008



 

 

 

 


2008-09-24 - Graffiti-Thema Religion, speziell katholische Kirche, Scheidung,
Protestgraffito an einer Wiener Kirche, unten Hotspot des Writing in Wien, Tags


 

 

 

 



2008-09-21:

Die traditionelle Wahlkampfdokumentation des Instituts für Graffiti-Forschung - Graffiti auf Wahlplakaten - http://www.graffitieuropa.org/wahl08/index.htm . Im Zuge der Aussendungen wandte sich die APA an das ifg, siehe unten, der Bericht wurde in modifizierter Form von 6 unterschiedlichen Zeitungen in Österreich wiedergegeben, Quelle INTERNET, Suchbegriffe "INSTITUT FÜR GRAFFITI-FORSCHUNG".

 

Aussendung der APA (Austria Presse Agentur) zum Thema:

/APA0024 5 II 0313 So, 21.Sep 2008

Wahlen/Nationalrat/Parteien/Werbung/

*NR-Wahl: Das Bekritzeln von Wahlplakaten hat wieder Saison BILD*

Utl.: Verschiedene Formen von Verfremdung anzutreffen - Graffitiexperte Siegl: "Breit gefächertes Spektrum"

Wien (APA) - Wahlplakate erfüllen nicht nur ihre Funktion als Verbreitungsmedium für Botschaften der Politiker, auch Bürger nutzen diese Oberfläche zur Kommunikation. Durch Aufkleber, Graffiti oder andere Verfremdungen werden die ursprünglichen Botschaften verändert und konterkariert. Das Spektrum der Urheber "erstreckt sich vom 80-jährigen Rentner bis zum sechsjährigen Schüler", so Norbert Siegl vom Institut für Graffiti-Forschung (ifg) im Gespräch mit der APA.

"Zu keiner Zeit des Jahres beteiligen sich so viele Menschen an Interventionen im öffentlichen Raum wie im Wahlkampf", erklärt Siegl. Die Motivation reiche dabei von spontanen Aktionen, etwa beim Warten auf die Straßenbahn, bis zu geplantem Vorgehen mit Konzept. Einzelne Gruppen würden auch von politischen Parteien ausgeschickt, um gezielt gegnerische Plakate zu attackieren. Besonders häufig anzutreffen ist das "Schwärzen" der Gesichter. Dabei werden die Gesichtszüge komplett übermalt oder nur gewisse Partien, wie Augen, Mund oder Nase, verunstaltet.

"Politische und demokratische Anteilnahme" trifft laut Siegl besonders Parteien mit "extremeren Ansichten und Botschaften". Ein Beispiel aus dem aktuellen Wahlkampf wäre ein FPÖ-Sujet, dessen Spruch "Jetzt geht's um uns Österreicher" zu "Jetzt geht's um Reiche" überklebt wurde. BZÖ-Spitzenkandidat Jörg Haider wiederum ist vermehrt mit der Bezeichnung "Lügner" oder einem Hitler-Bart versehen worden.

Aber auch die regierenden Parteien werden von derartiger Kritik nicht ausgespart. So wurde etwa Vizekanzler Wilhelm Molterer (V) mit dem Spruch "Wir mögen dich nicht" bedacht, der auf Plakaten über seine Stirn geschrieben wurde, während Aufkleber den SPÖ-Spitzenkandidaten Werner Faymann als Marionette der "Kronen Zeitung" darstellen.

Weniger heftig attackiert werden Parteien, die "niemanden interessieren" und "langweilige Sujets" haben, so Siegl. Die aktuelle Plakatkampagne der Grünen sei dafür ein Beispiel, findet der Graffitiexperte. Seiner Meinung nach korrespondiert dies auch mit dem tatsächlichen Wahlverhalten, da "heftig attackierte Parteien beziehungsweise jene, die viele aufregen" besser abschneiden würden.

(I N T E R N E T - ifg online: http://www.graffitieuropa.org)
(Schluss) fpr/ks

APA0024 2008-09-21/08:00

210800 Sep 08
 

 

 

 




2008-09-21 - Graffiti und Jugendkultur - die "AUSGEHPFLICHT" - klassisches Schriftgraffito
 

 

 

 


2008-09-21 - Bericht auf FORMATonline zur Kommerzialisierung von Graffiti und Street-Art, Statement des Wiener Psychologen und
Graffiti-Forschers Norbert Siegl: http://www.format.at/articles/0835/529/217044/fett-graffiti-kunst-strasse-outlaw-galerien-star
 

 

 

 




2008-09-18 - http://www.graffitieuropa.org/wahl08/index.htm - die Wahlkampfdokumentation des ifg
 

 

 

 


Zuletzt veröffentlichte Ausgabe - http://graffitieuropa.org/news/253.htm

Das Inhaltsverzeichnis (Schlagwörter, Keywords) finden sie in der Graffiti-Enzyklopädie online: http://graffitieuropa.org/enzyklopaedie.htm ( Sicherungsseite: http://members.chello.at/norbert.siegl/  )  

©2008, Institut für Graffiti-Forschung. Fotoservice (40.000 Bilder zu allen Bereichen von Graffiti): 0043 699 8139 0029 oder graffiti@web.de

last update: 18.09.2008

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